Die Spaziergängerin von Sans-Souci

Frankreich/Deutschland 1981, Regie: Jacques Rouffio, 102 min, FSK: ab 12 Jahren, deutsche Fassung

Max Baumstein, Leiter einer karitativen Hilfsorganisation, erschießt in Paris kaltblütig den Botschafter von Paraguay. Danach stellt er sich ohne Gegenwehr der Polizei und lässt sich verhaften. Seine Frau Lina und die ganze Familie stehen vor einem Rätsel. Während des folgenden Gerichtsverfahrens wird Baumsteins Leben in Rückblenden erzählt, und der Auslöser für seine Tat kommt zum Vorschein. „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“ war der letzte Film mit Romy Schneider, am 14. April 1982 kam er in die französischen Kinos. Für die deutsche Synchronfassung, die am 22. Oktober 1982 anlief, konnte sich Romy Schneider nicht mehr selbst synchronisieren. Sie starb am 28. Mai 1982. Im Vorspann des Films steht die Widmung ‚Für David und seinen Vater‘. Gemeint sind Romy Schneiders Sohn David, der 1981 tödlich verunglückt war, und dessen Vater Harry Meyen, der sich 1979 in Hamburg das Leben genommen hatte.